Ein Bündnis von:
  • IG Keupstraße
  • Arsch huh
  • Schauspiel Köln
  • Stadt Köln
  • Kölner Elf

BIRLIKTE:
Zusammenstehen - Zusammenleben - Zusammenreden

Kundgebung und Kultur gegen Rassismus

BIRLIKTE, das Kunst- und Kulturfest auf der Keupstraße und dem Carlswerkgelände in Köln-Mühheim geht in die dritte Runde. Im Juni 2014, auf den Tag genau zehn Jahre nach dem NSU-Nagelbombenanschlag in der Keupstraße, feierten über 500 Künstler und rund 70.000 Besucher unter dem Motto »BIRLIKTE – Zusammenstehen« gemeinsam mit den Anwohnern und Geschäftsleuten der Keupstraße ein gigantisches Fest – als Zeichen gegen rechte Gewalt und für eine offene und vielfältige Stadtgesellschaft. Aus »Zusammenstehen« wurde im Jahr darauf »Zusammenleben«, denn BIRLIKTE ist immer beides: Kunst, Kultur und Feiern sowie Forum und Diskussion. Wie wollen wir in Zeiten von Migration und Veränderung, aber auch von Intoleranz und Fremdenhass, von religiösem und nationalistischem Terror jedweder Couleur unser Zusammenleben gestalten? Eine Frage, die immer wieder neu verhandelt werden muss. Nicht durch ideologische Parolen oder gewalttätige Übergriffe, sondern im ständigen Dialog aller, die in der Stadtgesellschaft leben. 2016 heißt es deshalb »BIRLIKTE – Zusammenreden«. Am 05. Juni versammelt BIRLIKTE im Rahmen des Kunst- und Kulturfestes auf der Keupstraße und auf dem Carlswerkgelände wieder einen ganzen Sonntag lang über 400 lokale und überregionale Künstler auf rund 25 Bühnen: Musik, Theater, Tanz, Literatur auf Open-Air-Bühnen in der Keupstraße und im Carlswerk, in den Räumen des Schauspiels und in den Hinterhöfen und Geschäften der Keupstraße. Erstmals präsentiert sich auch die „Kölner Elf” mit dem Programm der Kölner Bürgerzentren im Rahmen von BIRLIKTE.

Doch das Zusammenreden beginnt bereits in der Woche davor: Überall in der Stadt laden Institutionen und Initiativen die Kölnerinnen und Kölner in der BIRLIKTE-Dialogwoche Abend für Abend ein, sich gemeinsam mit Künstlern, Wissenschaftlern, Denkern und Vertretern der Stadtgesellschaft Gedanken darüber zu machen, wie wir in Zukunft leben wollen. Dabei geht es nicht darum, anderen beim Reden zuzuschauen, sondern sich selber einzumischen. Wir müssen reden! Denn die Auseinandersetzung darüber, in welcher Gesellschaft wir leben wollen, ist wichtiger denn je. Sie geht alle an.

Unser Programm

BIRLIKTE Dialogwoche im Überblick

BIRLIKTE ist immer beides: Kunst, Kultur und Feiern auf der einen und Diskussion auf der anderen Seite. Wie wollen wir unser Zusammenleben gestalten? Eine Frage, die im Moment von besonderer Dringlichkeit ist, die immer wieder neu verhandelt werden muss - im ständigen Dialog aller, die in der Stadtgesellschaft leben.

Deshalb bleibt BIRLIKTE 2016 nicht mehr nur in Mülheim. Bereits vom 27. Mai an, in der Woche vor dem großen Kunst- und Kuturfest, laden unter dem diesjährigen Motto »BIRLIKTE – Zusammenreden« überall in der Stadt Institutionen und Initiativen die Kölnerinnen und Kölner in der BIRLIKTE-Dialogwoche ein, sich gemeinsam mit Künstlern, Wissenschaftlern, Denkern und Vertretern der Stadtgesellschaft Gedanken darüber zu machen, wie wir in Zukunft leben wollen. Wir müssen reden! Denn die Auseinandersetzung darüber, in welcher Gesellschaft wir leben wollen, ist wichtiger denn je. Sie geht alle an.

27.05. | 18:00

BIRLIKTE Dialog

Zusammenstehen - Zusammenleben - Zusammenreden. Wie geht Zusammenleben in Köln und in Europa? mit Martin Schulz (Präsident des Europäischen Parlaments) Werner Spinner (Präsident des 1. FC Köln) Eike Wohlgemuth (Sprecher des FC Fanclub Coloniacs) und Meral Sahin (Unternehmerin und Vorsitzende der IG Keupstraße). Nur mit Anmeldung.

Ort: 1. FC Köln, Geißbockheim

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30.05. | 18:00

Podiumsdiskussion

Ein Ratschlag von Köln stellt sich quer. Die zunehmende Bedrohung durch Rechtsextremismus und Rechtspopulismus hat Gründe - Eine Umkehr ist nötig und möglich! Was können wir tun? Mit Alexander Häusler (Sozialwissenschaftler)

Ort: EL-D Haus, Köln

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31.05. | 19:00

Podiumsdiskussion

Wir müssen reden: Wir ändert sich unser Umfeld? Wie ändern wir uns? Welche Konflikte erwarten wir? Wie wollen wir leben? Mit Kemal Bozay (Politikwissenschaftler), Berivan Aymaz (Bündnis 90/Die Grüne), Verein Latscho Drom (Verein für Kultur, Bildung und Soziales der Roma und Sinti) und Bündnis14 (Verein afrikanischer MitbürgerInnen in NRW)

Moderation: Fatih Çevikkollu (Kabarettist)

Ort: Kulturbunker Köln

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01.06. | 19:00 19h-22h 19:30 21:00

Wie wollen wir (zusammen) arbeiten?

Mit Bernhard Mattes (Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke) Nelly Kostadinova (Geschäftsführerin der Lingua-World Gmbh) und Oliver Arentz (Institut für Wirtschaftspolitik iwp).

Moderation: Jürgen Wiebicke (WDR)

Ort: IHK Köln

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ZusammenLeben im Viertel I

„Wir gestalten die inklusive Gesellschaft!“ - Das Bürgerzentrum Ehrenfeld lädt ein zum Mini BarCamp. Anmeldung unter info(at)bueze.de

Ort: Bürgerzentrum Ehrenfeld e.V.

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(Wie) Kommen wir miteinander klar?

Der Alltag in Köln nach der Willkommenskultur mit Hans Mörtter (Pfarrer der Lutherkirche, Köln) und Geflüchteten Aufgrund der geringen Platzkapazität ist eine Anmeldung unter: dialog(at)kiwi-verlag.de erforderlich

Ort: Verlag Kiepenheuer u. Witsch

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Podiumsdiskussion

Jan Böhmermanns Schmähgedicht – Satire oder Beleidigung? Ein Streit und seine Folgen. Diskussionsveranstaltung mit Wolfgang Frömberg (Autor) und Gästen Einlass: 20 Uhr

Ort: King Georg Klubbar

02.06. | 18:00 11:00-13:00 19:00 18:00 20:30

ZusammenLeben im Viertel II

Nicht Reden! Handeln! Führung durch Vingst und Diskussion mit Pfarrer Franz Meurer

Treffpunkt: St. Theodor, Vingst

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Was ist Arbeit wert?

Eine Führung durch die Wäscherei und Karnevalsnäherei „casa blanca“ und ein Gespräch mit den Teilnehmerinnen des SkF-Beschäftigungsprojekts für langzeitarbeitslose Frauen. Eine Veranstaltung des Sozialdienst katholischer Frauen.

Ort: Karnevalsnäherei „casa blanca“

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Podiumsdiskussion

Rassistische Gewalt und Rechter Terror – Wie können wir als Gesellschaft dagegen halten? mit @Michael Sturm (Mobile Beratung im Regierungsbezirk Münster Gegen Rechts- extremismus), Hans-Peter Killguss (Info- und Bildungs- stelle gegen Rechtsextremismus) und Mitgliedern der IG Keupstraße.

Ort: EL-DE Haus

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ZusammenLeben im Viertel III

StadtRevue Wie wollen wir wohnen – in Chorweiler? Ein Rundgang durch den Stadtteil Chorweiler mit Besuch der wichtigsten Orten des Viertels vom Schwimmbadcafé bis zum Hochhausdach mit diversen Bewohnern des Stadtteils.

Ort: Stadrevue in Chorweiler

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Der Literarische Salon

mit Navid Kermani und Guy Helminger zu Gast: Liao Yiwu

Ort: Der Literarische Salon

03.06. | 17:00 18:00 20:00

Podiumsdiskussion

Reden statt krakeelen – verbinden statt spalten - Was lernt Köln aus der Silvesternacht? Diskussion zur „Kölner Botschaft“ mit den Botschaftern Cordula Stratmann (Schauspielerin und Autorin), Stephan Grünewald (rheingold-Institut) und einem Vertreter der Hilfsorganisation „Rheinflanke“

Moderation: Joachim Frank (Kölner Stadt-Anzeiger)

Ort: Kölner Stadt-Anzeiger

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Führung und Diskussion

ab 18 Uhr: Dialogveranstaltung
Religion und Verfassung – wer schützt das Grundgesetz? Diskussionsveranstaltung mit Bekir Alboğa (DITIB Generalsekretär), Vertretern des Erzbistum Köln und der Jüdischen Gemeinde Köln

Moderation: Asli Sevindim (Journalistin und Moderatorin, WDR)

ab 19:30 Uhr: Führung durch das Bauwerk für Interessierte (Treffpunkt: Tiefgaragen-Einfahrt Fuchsstraße).

Ort: Ditib Moschee Köln Ehrenfeld

Filmpalette Köln

Ein Manuskript mit den Memoiren eines Schriftstellers, das die iranische Regierung in Zusammenhang mit einem Attentat auf Intellektuelle belastet, soll von Schergen des Regimes sichergestellt werden. Überdies schüchtern zwei Killer den Verfasser sowie zwei seiner Autorenfreunde massiv ein und wollen sie mundtot machen.

„Düster, fahl und beklemmend inszeniert Rasoulof die Erfahrungen iranischer Regimekritiker angesichts der allgegenwärtigen Repression. Der Regisseur ist selbst im Jahre 2010 vom iranischen Geheimdienst verhaftet worden. Für die Dreharbeiten hat nicht nur er ein hohes Risiko in Kauf genommen. Zu ihrem eigenen Schutz werden im Abspann des Films keine Namen von Darstellern oder an den Dreharbeiten beteiligten Personen eingeblendet. Ein beeindruckender, erschütternder Film.“ konkret

Im Anschluss an den Film wird mit Navid Kermani, dem Oscar-prämierten Regisseur Reto Cafi und Gästen im Kinosaal diskutiert. Wir laden Sie ein, mit uns zu diskutieren, sich einzumischen, zu streiten, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Visionen zu entwickeln. Der Eintritt ist frei.

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04.06. | 18:00 19:30

Glaubenskämpfer von Nuran David Calis

Wir leben in aufgeklärten Zeiten. Immer mehr meinen wir zu wissen, wie wir uns die Welt und unsere Existenz zu erklären haben. Längst haben wir uns eingerichtet in einer modernen säkularen Gesellschaft, in der Glaube Privatsache ist und die Frage nach Gott bestenfalls ein intellektuelles Gedankenspiel. Gleichzeitig fällt die Welt um uns herum auseinander. Werte, auf die wir so stolz waren, greifen nicht mehr, während Glaube und Religion mit aller radikalen Wucht zurückgekehrt sind.

Der Autor und Regisseur Nuran David Calis hat Glaubende getroffen. Christen. Muslime. Juden. Er hat mit Imamen gesprochen, mit Pfarrern, Rabbinern, einer katholischen Nonne und einem ehemaligen Domprobst. Er hat Hassprediger eingeladen und ist Salafisten begegnet, Konvertiten, radikalen Fanatikern, Dogmatikern und Gelegenheitsbetern. Einige von ihnen stehen nun gemeinsam mit den Kölner Schauspielern auf der Bühne und kämpfen um nicht weniger als das: Unseren Glauben.

Ort: Depot 1 des Schauspiel Köln

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Filmpalette Köln

Ein Manuskript mit den Memoiren eines Schriftstellers, das die iranische Regierung in Zusammenhang mit einem Attentat auf Intellektuelle belastet, soll von Schergen des Regimes sichergestellt werden. Überdies schüchtern zwei Killer den Verfasser sowie zwei seiner Autorenfreunde massiv ein und wollen sie mundtot machen.

„Düster, fahl und beklemmend inszeniert Rasoulof die Erfahrungen iranischer Regimekritiker angesichts der allgegenwärtigen Repression. Der Regisseur ist selbst im Jahre 2010 vom iranischen Geheimdienst verhaftet worden. Für die Dreharbeiten hat nicht nur er ein hohes Risiko in Kauf genommen. Zu ihrem eigenen Schutz werden im Abspann des Films keine Namen von Darstellern oder an den Dreharbeiten beteiligten Personen eingeblendet. Ein beeindruckender, erschütternder Film.“ konkret

Im Anschluss an den Film wird mit Navid Kermani, dem Oscar-prämierten Regisseur Reto Cafi und Gästen im Kinosaal diskutiert. Wir laden Sie ein, mit uns zu diskutieren, sich einzumischen, zu streiten, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Visionen zu entwickeln. Der Eintritt ist frei.

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Programm Dialogwoche

05.06.

Programm des Birlikte Kunst- und Kulturfests

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von Alice Lanzke / 15.06.2015 / Birlikte, Kunst- und Kulturfest

Birlikte 2015: Über 80.000 sagen „Ja“ zum Zusammenleben

Über 80.000 Menschen haben beim Birlikte-Fest am 14. Juni in Köln-Mülheim ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung gesetzt. Mit unzähligen Konzerten, Diskussionen, Tanz, Literatur und Theater wurde die zweite Auflage von Birlikte gefeiert. Das bunte Fest bot aber auch viel Raum zum Gedenken an den NSU-Nagelbombenanschlag in der Keupstraße.

„Ich dachte, so was passiert nicht bei uns. Nicht mal in Köln, die armen Leute, Mann. Das hätte auch ich sein können.“ Als Eko Fresh beim Abschlusskonzert von „Birlikte 2015“ gemeinsam den Song „Es brennt“ performt, in dem er seine Reaktion auf das NSU-Nagelbombenattentat in der Kölner Keupstraße beschreibt, wird das eben noch ausgelassen tanzende Publikum nachdenklich ruhig. Bei vielen Menschen ist Kopfnicken zu sehen, als der Musiker sein Entsetzen über die Ermittlungsarbeit und die Berichterstattung in den Medien ins Mikrofon rappt: „Weißt du wie es ist? Dich lässt der Rechtsstaat im Stich. Du hast knapp überlebt und sie verdächtigen dich. Zehn Menschen tot, als die Behörde scheinbar schlief. Irgendwie fies, dass man danach was von Dönermorden liest. Habt ihr mal dran gedacht, wie die Familien sich gefühlt haben, als ihre Väter so früh starben?“

Mit dem gemeinsamen Konzert von Eko Fresh und Brings endete die zweite Auflage von Birlikte, dem Kunst- und Kulturfest, mit dem in und um die Keupstraße an das Nagelbombenattentat des NSU vor elf Jahren erinnert wurde. Gleich zu Beginn hatte die Initiative „Keupstraße ist überall“ zu einer großen Podiumsdiskussion unter dem Titel „Sprechen wir über Rassismus“ geladen. Erschütternd waren dabei die Berichte von Kemal G. und Arif S., die beide den Anschlag unmittelbar erlebten und erzählten, wie sie danach von der Polizei behandelt wurden. „Ich hätte mir nach dem Anschlag psychologische Hilfe gewünscht, anstatt vernommen zu werden. Noch jetzt zittere ich, wenn ich darüber spreche“, beschrieb Arif S. Sieben Jahre lang seien die Bewohner der Keupstraße selbst verdächtigt worden, anstatt den rechtsextremen Hintergrund der Bombe anzuerkennen. Diese Erfahrungen mussten auch andere Angehörige von NSU-Opfern machen. So wurde etwa die Frau von Enver Şimşek, dem ersten Mordopfer des NSU, noch am Krankenbett ihres sterbenden Mannes von der Polizei zum Verhör gezerrt. Seda Basay-Yildiz, Nebenklage-Anwältin im NSU-Prozess, zeigte sich bei der Diskussion immer noch fassungslos, als sie die Erfahrungen ihrer Mandanten teilte.

Nicht minder entsetzt zeigte sich Stefan Kuhn, ein weiterer Rechtsanwalt der Nebenklage. Im ISS-Bildungszentrum fasste er die Ergebnisse der Beweisaufnahmen zum Keupstraßen-Komplex zusammen. „Die Tatort-Bilder zeigen eindeutig, welche Sprengkraft die Bombe hatte – und welche Intention“, so Kuhn. Es sei ein Wunder, dass es am 9. Juni 2004 keine Todesopfer gegeben hätte. Schon am ersten Tag habe es genug Hinweise gegeben, die auf einen rechtsextremen Hintergrund der Tat hindeuteten. Der Umgang mit den Betroffenen sei eine Schande gewesen, kritisierte er. An eine Verschwörung glaube er indes nicht, das Problem liege vielmehr in den rassistischen Strukturen. „Der Prozess in München hat nun diesen strukturellen Rassismus offenbart, wer das leugnet, hat den Prozess nicht beobachtet.“

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Offizielle Eröffnung von “Birlikte”

Der Anwalt sagte außerdem, er wissen nicht, ob der NSU-Prozess nun zu einem Umdenken in der Gesellschaft führe. Doch eben dieses Umdenken soll auch durch Aktionen wie Birlikte angetrieben werden. So erklärte Thomas Laue, Dramaturg am Schauspiel Köln aus dem Aktionsbündnis: „In Köln sagt man: ‚Was zweimal passiert, ist Tradition’.“ Laue drückte damit den Wunsch vieler aus, dass Birlikte eine Fortsetzung findet. Meral Sahin von der IG Keupstraße betonte bei der offiziellen Eröffnung des Fests, dass der Tag einen traurigen Anlass habe, Birlikte es aber geschafft habe, etwas Positives daraus zu machen. „Aus dem Zusammenstehen wird langsam Zusammenleben“, freute sie sich. Oberbürgermeister Jürgen Roters freute sich sichtlich über die gelungene Veranstaltung. „Alle, die heute gekommen sind, wollen ins Gespräch kommen“, sagte er. Dass die Kölnerinnen und Kölner gegen aktuelle Phänomene wie „Kögida“ und „Pegida“ zusammenstünden, hätte seine Wurzeln in Birlikte. In dem Zusammenhang unterstrich NRW-Kulturministerin Ute Schäfer, dass die Gesellschaft weiter wachsam sein müsse. „Dieses Festival ist dafür ein wunderbares Signal.“

Stefan Bachmann, Intendant des Schauspiels Köln, beschrieb in seiner Rede die bunte Mischung aus Gedenken und Trauern, aber auch die positiven Gefühle, die das Fest auszeichnen würden. Norbert Fuchs, Bezirksbürgermeister von Mülheim, ergänzte, dass Birlikte zeige, dass ein friedliches Zusammenleben möglich sei.

Bewegend wurde die Eröffnung von Birlikte durch das Gedenken an Mehmet Karapinar. Der beliebte Polizist hatte zu Birlikte im vergangenen Jahr die Idee für ein gemeinsames Konzert des Landespolizeiorchesters und des türkischen Nationalorchesters. Er starb vor wenigen Wochen überraschend nach kurzer Krankheit. „Die polizeiliche Arbeit nach dem Anschlag hat das Vertrauen der Menschen erschüttert“, gab Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers zu. „Mehmet Karapinar hat daran gearbeitet, dieses Vertrauen wiederherzustellen.“

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Umjubelter Auftritt von “Kasalla”

Doch „Birlikte“ bot auch genug Gelegenheit, miteinander zu feiern: Auftritte von Bands wie Kasalla, Die Höhner, Zeltinger, Bläck Föös, Kent Coda und dutzenden anderen brachten die Besucherinnen und Besucher des Fests zum Tanzen. Daneben informierten zahlreiche Initiativen über ihre Arbeit, während an ungewöhnlichen Orten der Keupstraße Lesungen und Theaterstücke veranstaltet wurden. So schuf das „Birlikte“-Fest eine ganz besondere Atmosphäre in und um die Keupstraße, die dazu einlud, miteinander ins Gespräch zu kommen. Beim umjubelten Auftritt von Microphone Mafia in einem Hinterhof der Straße brachte Sänger Kutlu Yurtseven daher die Gefühle nicht weniger Teilnehmender zum Ausdruck, als er sagte: „Es muss jedes Jahr Birlikte geben, es muss jedes Jahr an die Attentate und die Opfer rechter Gewalt erinnert werden, denn es gibt kein Zusammenleben ohne Erinnerung.“

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“Microphone Mafia” bei Birlikte

Microphone Mafia waren zuvor schon gemeinsam mit der KZ-Überlebenden Esther Bejarano aufgetreten. Ihr Vortrag von „Sag mir, wo die Blumen sind“ im Depot 2 des Schauspiels Köln rührte nicht wenige im Saal zu Tränen. Beim Konzert mischten sich kölsche Zeilen mit türkisch-deutsch-italienischem Hip-Hop und jüdischen Volksliedern, gewürzt mit einigen bissigen Kommentaren von Alparslan Babaoglu-Marx alias „Der Integrator“. Heraus kam eine ebenso bunte wie politische und engagierte Mischung – eben typisch Birlikte.

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von Alice Lanzke / 14.06.2015 / Birlikte, Kunst- und Kulturfest

“Birlikte: Zusammenstehen – Zusammenleben”: Infos zum Kunst- und Kulturfest

Unter dem Motto “Birlikte: Zusammenstehen – Zusammenleben” laden heute die Anwohnerinnen und Anwohner der Keupstraße sowie das Aktionsbündnis zum großen Kunst- und Kulturfest ein. Impressionen, Bilder und Berichte gibt es den ganzen Tag via Twitter und Facebook.

Mehrere Außenbühnen auf der Keupstraße, das Gelände des Schauspiels aber auch die Räume der Geschäfte, Restaurants und ihre Hinterhöfe bieten Platz für Musik, Lesungen, Theater, Tanz, Konzerte und Filme, sowie für Diskussionen und Berichte aus dem NSU-Prozess, Informationsveranstaltungen und Gedenken. Über 500 lokale und überregionale Künstlerinnen und Künstler treten auf rund 30 Bühnen auf, um ein deutliches Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Los geht es bereits um 11 Uhr mit einem Frühstück der Religionen. Dann öffnet die Keupstraße ihre Tore und Hinterhöfe, so auch der Friseur Özcan Yildirim, vor dessen Laden die verheerende Bombe 2004 explodierte. Hier wird zum Beispiel um 14 Uhr Wolfgang Schorlau aus seinem noch unveröffentlichten Buch zum NSU-Komplex “Die schützende Hand” lesen, gefolgt von Lesungen und Aufführungen des Schauspiels Köln.

Zur gleichen Zeit wird das Kunst- und Kulturfest offiziell eröffnet. Auf der Hauptbühne Schanzenstraße/Keupstraße werden hierzu Oberbürgermeister Jürgen Roters, die Kulturministerin des Landes NRW Ute Schäfer, Generalkonsul Emre Engin, Schauspielintendant Stefan Bachmann, die Vorsitzende der IG Keupstraße Meral Şahin, Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs und Stephan Brings (AG Arsch huh) sprechen, begleitet von einem LVR-Gebärdendolmetscher.

Den ganzen Tag, von 11 bis 23 Uhr, wird es die unterschiedlichsten Programmpunkte für die Besucherinnen und Besucher zu entdecken geben. Klar ist dabei, dass der Anlass für “Birlikte” nicht vergessen wird. So lädt etwa die Initiative “Keupstraße ist überall” um 11 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung unter dem Titel “Sprechen wir über Rassismus” ins Depot 1 des Schauspiels Köln. Mit verschiedenen Veranstaltung wird die Initiative außerdem den ganzen Tag im Sabahci Kahvesi (Keupstraße 87) ihre Arbeit vorstellen.

Um 12.30 Uhr wird im Depot 2 auf Einladung des Bündnisses “Köln stellt sich quer” über Kögida bzw. Pegida debattiert. Am gleichen Ort wird der Schriftsteller Navid Kermani aus seinen Reportagen lesen und mit Rupert Neudeck, Mitgründer des Cap Anamur) über die aktuelle Flüchtlingspolitik diskutieren – gerade der Umgang mit Flüchtlingen ist ein zusätzlicher Schwerpunkt bei Birlikte in diesem Jahr. Denn auch in der zweiten Auflage geht es bei Birlikte darum, gegen Intoleranz und Fremdenhass, gegen religiösen und nationalistischen Terror jedweder Couleur und für eine offene und friedliche Stadtgesellschaft einzustehen. Aus “Birlikte – Zusammenstehen” 2014 wird deshalb dieses Mal “Birlikte – Zusammenleben”. Denn die Menschen in den Städten entscheiden gemeinsam, wie sie ihr Zusammenleben und ihre Zukunft gestalten wollen.

Alle Infos zum Programm gibt es hier auf der Website unter http://birlikte.info/#programm als Google Map und PDF zum Download sowie bei der AG Arsch huh als scrollbare Liste.

Neuigkeiten zum Kunst- und Kulturfest

https://twitter.com/Birlikte2015
(#Birlikte2015)
https://www.facebook.com/Birlikte.Zusammen

Das Programm zum Download:
Programm des Kunst- und Kulturfests (PDF)

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von Alice Lanzke / 13.06.2015 / Birlikte, Kunst- und Kulturfest

Mariama Kouyate, Mehmet Akbas und toi et moi: Musikalische Entdeckungen bei Birlikte

Über 500 lokale und überregionale Künstler werden bei Birlikte in diesem Jahr auf rund 30 Bühnen auftreten, mit Musik, Theater, Tanz und Literatur. Gerade musikalisch wird das Kunst- und Kulturfestival so zur Entdeckungsreise.

Schon als Kind sang Mariama Kouyaté begeistert traditionelle Lieder. Die senegalesische Musikerin und Songwriterin hat bereits als Background-Sängerin für zahlreiche große Künstler gearbeitet, bevor sie 2010 ihre eigene Band “NGA NENE” gründete. Ihr ausdrucksstarker, kraftvoller und einzigartiger Gesang hat ihr den Ruf eingebracht, eine der “schönsten Stimmen Afrikas” zu haben.

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Der Auftritt von Mehmet Akbas und Band klingt nach einer wilden Mischung: Kurdischer Folk trifft auf klassischen Gesang, mit Rock- und Jazz-Elementen und “wohldosierter Elektronik”. Tatsächlich ist der Kölner Musiker bekannt dafür, äußerst gekonnt westliche und östliche musikalische Einflüsse miteinander zu verweben. Unterstützt wird er bei Birlikte 2015 von der Sängerin Sengül Pak.

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Ein weiteres Konzert wird das Kölner Duo “toi et moi” geben: Ihre französischen Chansons sind geprägt durch lebendige Leichtigkeit und doch melancholisch schwer. Die Band, die sich 2009 gründete, besteht aus Sänger und Gitarrist Raphael Hansen und der Sängerin Julia Klomfaß, die mehrere Instrumente spielt, darunter Mandoline und Akkordeon.

 

Service:

Kulturbunkerprogramm: Mehmet Akbas und Band feat. Sengül Pak

Kurdischer Folk, klassischer Gesang, Rock, Jazz und wohldosierte Elektronik

17 Uhr – 17.30 Uhr, HINTERHOF / EINGANG KEUPSTRASSE 60

 

toi et moi

Französischer Songwriter-Chanson

17.30 Uhr – 18 Uhr, AUSSENBÜHNE 1, HÖHE KEUPSTRASSE 68

 

Mariama Kouyaté und NGA NENE

Afro-Akustik, traditionell, modern aus dem Senegal

20 Uhr – 20.30 Uhr, ABSCHLUSSBÜHNE, KEUPSTRASSE / BERGISCH-GLADBACHER-STRASSE

Schweigen nach dem Knall

Das Nagelbombenattentat auf der
Kölner Keupstraße

Am 9. Juni 2004 erschütterte ein Knall die Kölner Keupstraße. Hunderte glühend heißer Nägel schossen mit bis zu 770 km/h durch die belebte Geschäftsstraße und verletzten 22 Menschen zum Teil schwer. Dass niemand starb, grenzt an ein Wunder.

Die Anwohnerinnen und Anwohner vermuteten schon früh einen rassistischen Hintergrund – galt die Keupstraße doch als die zentrale Geschäftsstraße der türkischen Community. Doch die Ermittlungsbehörden gingen dem nicht nach: Nur einen Tag nach dem Attentat erklärte der damalige Innenminister Otto Schily, dass ein rechtsextremer Anschlag auszuschließen sei und die Täter im kriminellen Milieu zu vermuten wären. Auf der Keupstraße und in ihrer Umgebung wurde eine Rasterfahndung ausgeschrieben, die auf migrantische junge Männer ausgerichtet war.

Die Folgen für die Betroffenen waren dramatisch: Aus Opfern wurden Täter, die Verletzten und ihre Angehörigen stundenlang verhört, Türen eingetreten, Telefone abgehört. Die Geschäftsleute, die ohnehin unter den wirtschaftlichen Folgen des Attentats litten, bekamen in den folgenden Jahren verstärkt die Finanzprüfung ins Haus geschickt.

Sieben Jahre dauerte diese Tortur aus Verdächtigungen und Misstrauen, das schließlich auch die Keupstraße selbst erfasste. Die einseitigen Ermittlungen und entsprechenden Medienberichte ließen die Betroffenen nicht nur verstummen – ihre rassistischen Zuschreibungen setzten auch fort, was die Bombe begonnen hatte.

Erst im November 2011 wurde klar, dass der versuchte Massenmord auf das Konto des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) ging. Die Selbstenttarnung des rechtsextremen Terrortrios war der deutlichste Beleg für die krasse Fehleinschätzung der Ermittlungsbehörden. Umso mehr gilt es nun, den Betroffenen in der Keupstraße endlich Gehör zu schenken und das Schweigen zu brechen.

Rassistischer Hass

Der Nationalsozialistische
Untergrund (NSU)

Im November 2011 erfasste eine Schockwelle Deutschland: Damals wurde bekannt, dass eine rechtsextreme Terrorgruppe jahrelang mordend durchs Land gezogen war. Insgesamt zehn Menschen fielen dem rassistischen Hass des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zum Opfer: Die Terrorzelle ermordete nach bisherigem Kenntnisstand neun Bürger türkischer bzw. griechischer Herkunft und eine Polizistin, zündete Bomben und beging Banküberfälle.

Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, die mutmaßlichen Täter, nahmen sich das Leben, um ihrer Verhaftung zu entgehen. Beate Zschäpe sprengte die gemeinsame Wohnung in Zwickau, um Beweise zu vernichten. Dann stellte sie sich der Polizei.

Die Enttarnung des NSU ging also mitnichten auf das Konto der Ermittlungsbehörden –im Gegenteil. Eigens eingerichtete Untersuchungssauschüsse im Bundestag und mehreren Landtagen fällten ein eindeutiges Urteil: Polizei, Verfassungsschutz und Justiz hatten schlicht versagt.

Doch der NSU operierte nicht im luftleeren Raum: Seine Verbrechen sind eingebettet in ein Klima, in dem rechtsextremes Gedankengut und Rechtspopulismus die Mitte der Gesellschaft erreicht haben. Jeden Tag passieren in Deutschland rassistische Übergriffe; zahlreiche Studien belegen, wie viele Menschen rassistische Vorurteile pflegen.

Seit Mai 2013 läuft der Prozess gegen Zschäpe und die mutmaßlichen NSU-Helfer, auf dem große Hoffnungen lasten. Unabhängig von seinem Ausgang ist schon jetzt klar: Die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in Deutschland wird und muss uns noch lange beschäftigen.

Presse

Pressematerial

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemappe im Downloadbereich.

BIRLIKTE Logo

Das Aktionsbündnislogo "BIRLIKTE"

Pressemappe

Die wichtigsten Eckdaten zu BIRLIKTE 2016 zusammengefasst in einer Pressemappe.

Fotos vom BIRLIKTE-Fest 2015

Fotos der Eröffnungs-PK 2015

Bitte beachten Sie den Nutzungshinweis.

Organisatoren

„Gemeinsam gegen Rassismus und Ausgrenzung – für eine gerechte und solidarische Gesellschaft“: Unter diesem Motto hat sich das BIRLIKTE-Aktionsbündnis zusammengetan. Viele geben viel in dieses Bündnis hinein: Kreativität, Organisations- fähigkeit, Geld und Engagement – ohne Rücksicht auf die eigenen Ressourcen und immer der gemeinsamen Sache verpflichtet.

Unterstützer

„BIRLIKTE: Zusammenstehen - Zusammenleben - Zusammenreden“ wäre ohne den großen Kreis an unterschiedlichsten Unterstützern nicht möglich gewesen. Viele lokale Initiativen, Verbände, Institutionen und Privatpersonen gehören dazu, aber auch zahlreiche Firmen, die eine erhebliche Summe an Geld aufbringen, um all das möglich zu machen. Dabei wächst die Zahl der Förderer immer weiter.

  • 1. FC Köln
  • AAK Kindertagesstätte Buntes Kinderland, Keupstraße
  • Akademie der Künste der Welt
  • Amadeu Antonio Stiftung
  • Arsch huh, Zäng ussenander!
  • AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH
  • Bastei Lübbe Verlag
  • Best Western Park Consul, Köln-Mülheim
  • Bezirksvertretung Mülheim
  • Bündnis “Köln stellt sich quer”
  • Carlswerk – Ein Projekt der BEOS AG
  • CSH Köln e.V
  • Deutsche UNESCO-Kommission
  • Die Gastronomen und Geschäftsleute der Keupstraße
  • Die Rechtsanwälte der Nebenkläger im NSU-Prozess, München
  • DITIB Moschee Ehrenfeld
  • DuMont Buchverlage
  • Emons Verlag
  • Filmpalette
  • Ford-Werke GmbH
  • FZKB e.V./ Ömer-ul Faruk Moschee, Köln-Mühlheim
  • GAG Immobilien AG
  • Gebäude 9, Mülheim
  • IG Keupstraße
  • IHK Köln
  • Integrationsrat der Stadt Köln
  • internationale filmschule köln (ifs)
  • Interreligiöser Runder Tisch Köln-Mülheim
  • Keupstraße ist überall – Initiative zur Unterstützung der Betroffenen des NSU-Nagelbombenanschlages
  • King Georg
  • Kirchengemeinde St Theodor mit Pfarrer Meurer
  • Köln stellt sich quer
  • Kölner Aussenwerbung GmbH
  • Kölner Elf
  • Kölner Stadt-Anzeiger
  • Kulturbunker Mülheim
  • Landschaftsverband Rheinland
  • LVR Landschaftsverband Rheinland
  • Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
  • NS-Dokumentationszentrum
  • Rat der Religionen Köln
  • REWE Group
  • Rheinenergie
  • Roland Temme RTK Konzertveranstaltungs- GmbH Co.KG
  • Schauspiel Köln
  • Sozialdienst katholischer Frauen
  • Sozialraumkoordination Mülheim-Nord/Keupstraße
  • Sparkasse KölnBonn
  • Stadt Köln
  • Stadtrevue
  • Stadtteilkonferenz Mülheim
  • Street Food Festival
  • UFOMAMMOOT
  • Verlag Kiepenheuer & Witsch
  • WDR 5

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Tel.: + 49(0)221/2588391
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